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16.01.2013

Geheime Depesche berichtet über Giftgas-Einsatz in Homs

US-Depesche aus Istanbul behauptet Giftgas-Einsatz durch syrische Regierungstruppen im Dezember 2012.

siehe auch:


"'The symptoms of an incapacitating agent are temporary. If someone is exposed to BZ, they are likely to be confused, perhaps to hallucinate,' said Amy Smithson, a senior fellow with the James Martin Center for Nonproliferation Studies. "While it is not good news that a chemical agent of any kind may have been used in the Syrian conflict, this Agent 15 is certainly on the less harmful end of the spectrum of chemical warfare agents believed to be in the Syrian arsenal.'

"The Cable spoke with two doctors who were on the scene in Homs on Dec. 23 and treated the victims. Both doctors said that the chemical weapon used in the attack may not have been Agent 15, but they are sure it was a chemical weapon, not a form of tear gas. The doctors attributed five deaths and approximately 100 instances of severe respiratory, nervous system, and gastrointestinal ailments to the poison gas."


Kommentar:

Es fällt schwer, der Nachricht zu glauben. Fünf Tote als Folge des angeblichen Giftgaseinsatzes sprechen nicht die Sprache eine Massakers an Zivilsten.  Der Skeptiker vermutet eher eine Desinformationskampagne der Kriegstreiber in der US-Politik, welche ihre syrische Beute im Schutz der Russen und Chinesen davonschwimmen sehen.

Wer tiefer schaut, stellt fest, dass aus dem Giftgas eine Chemiewaffe wird, die nicht unbedingt zu den schlimmsten ihrer Sorte zählt. Der ehemalige US-Freund Hussein im Irak hatte mehr auf dem Kerbholz.

Um die Weltgemeinschaft und besonders die Russen und Chinesen von einem schärferen Vorgehen in Sachen Syrien zu überzeugen, wird die lanzierte Diplomaten-Depesche kaum ausreichen.

13.12.2012

USA trainieren Rebellen für Giftgas-Sicherung

Angst, dass die syrischen Chemiewaffen in falsche Hände gelangen

Kommentar:

Die USA unterstützen irgendwelche Leute, die Probleme beseitigen sollen, die es gar nicht gäbe, wenn die USA nicht irgendwelche Leute unterstützt hätten.

10.12.2012

Großbritannien behauptet, über Beweise für Assads Pläne zum Einsatz von Chemiewaffen zu verfügen

Syrische Regierung versichert, sie werde Chemiewaffen niemals gegen Syrer einsetzen.

Kommentar:

Das Versprechen fällt der syrischen Regierung leicht. Ein guter Teil der Rebellen sind Ausländer. Selbst, wenn es Syrer wären, man würde schon eine Ausrede finden, gegen sie mit Chemiewaffen vorzugehen. Des weiteren darf die Reaktion Damaskus auch als Drohung gegen Washington verstanden werden. Treten reguläre ausländische Truppen in den Krieg ein, wäre auch sie Ziel von Chemiewaffen.

Die Chemiewaffe ist die Atombombe des Kleinen Mannes. Macht Syrien dieses Arsenal des Schreckens scharf, ließe sich ein Angriff durch US-Truppen vielleicht noch verhindern. Die USA wissen das, und sie bringen deswegen ihre Soldaten und die ihrer Bündnispartner in Stellung, um mit einem Angriff schnell die Kontrolle über die Chemiewaffen zu erlangen; es geht nicht um den Schutz des syrischen Volkes, sondern um den Schutz der eigenen Verbänden, und um den Schutz Israels.

Gelängen die Chemiewaffen in die Hände islamistischer Terrorgruppen, bräche für Israel eine schwierege und gefährliche Zeit an.

09.12.2012

Krieg gegen Syrien

Krieg gegen Syrien
Die USA und Al Qaida
9.12.12

Assads Regime schürt Angst vor Chemiewaffen

Rebellen werden vielleicht Chemiewaffen einsetzen wollen.

Kommentar:

Ein trauriges, schwaches Stück an Propaganda. Er schürt das kriegerische Obama-Regime (Ja, man beachte immer die Wortwahl!) die Angst, und nun ist plötzlich der syrische Regierungschef der Schuldige. obwohl syrische Chemiewaffen nur unter Kontrolle irrer Islamisten gelangen können, weil diese von den USA und ihrer Verbündeten Hilfe zuteil wird.

06.12.2012

Nato diskutiert über Einsatz gegen Assad

Spekulationen um Chemiewaffen rufen Bündnispartner an die Seite der USA.

Kommentar:

Für ein Verteidigungsbündnis ist das Auftreten der NATO sehr aggressiv. Die Chemiewaffen werten vom US-Geheimdienst nach Syrien verortet, aber diesen Gefallen hat dieser Dienst auch schon mit nicht vorhandenen "Massenvernichtungswaffen" der Bush-Regierung getan.

Da es aber um Vorbeugung eines vermeintlichen Völkermords geht, werden sich die NATO-Truppen der einzelnen Nationen nur schwer einem Angriff auf Syrien entziehen können: Immerhin geht es (irgendwie) um Menschenrechte und (irgendwie qualitativ) gegen Nazis, wie weiland im Irak. Es ist nur die Frage, ob sich Russland und China vom Chemie-Argument beeindrucken lassen.

Deutschland wird die Rüffel seiner Libyen-Verweigerung zu Herzen genommen haben und stramm am Sternenbanner stehen.

04.12.2012

USA planen mögliche Syrien-Intervention mit 75.000 Soldaten

Die syrische Regierung hat angeblich die Produktion des Kampfgases Sarin anlaufen lassen.

siehe auch:


zu Sarin siehe:

Kommentar:

Der angebliche Einsatz Chemischer Kampfmittel erinnert tatsächlich sehr stark an die niemals gefunden, kriegsgefährlich Massenvernichtungswaffen (Weapons of Mass Destruction), die den Angriff der USA auf den Irak fantasievoll herbeitrompeteten. Der feinfühlige Massenmedienbetrachter hat allen Grund, misstrauisch zu sein, wenn die Sturmgeschütze der Westlichen Welt wieder in solchen Tönen heulen.

Die USA haben nur eine Chance, ihre Sicht der Dinge durchzusetzen: Die syrische Regierung muss diese Chemiewaffen haben, in Position bringen und (zynischerweise) bestenfalls  tatsächlich einsetzen. Ob sie ihrerseits den USA diesen Gefallen machen, darf bezweifelt werden. Der Glaube, dass Syriens nicht freiwillig und bei unbeeinflussten Verstand solchen Kriegsgrund liefern würde, wäre nie ganz zu löschen.

Die einzige Armee, die Glaubhaft die Sicherung der Chemiewaffen in Syrien übernehmen könnte, wäre diejenige Russlands, alternativ diejenige Chinas. Aber solch ein Vorgehen würden die USA und ihre Verbündeten niemals akzeptieren, hieße es doch, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben oder schlimmeres. Die Russen würden zu viel Einfluss in der Region gewinnen, und die Chinese, nein, unmöglich!, mit der rüstungspotenten Regionalmacht würde über Nacht ein zweiter Welt-Sheriff neben den USA stehen. Stärker ließe sich die Weltmacht nicht schwächen.

Im Irak haben die USA einen großen Fehler begangen: Sie haben ihrer eigenen Propaganda geglaubt. Es wäre klüger gewesen, die zu findenden Massenvernichtungswaffen gleich selbst in der Invasionsarmee mitzuführen, um sie dann vor Ort zu "finden". Die Chance wurde verspielt, und ...
... wer einmal lügt, den glaubt man nicht,selbst wenn er nun die Wahrheit spricht.

Obama warnt Assad vor Chemiewaffen-Einsatz

Syrische Regierungstruppen bereiten angeblich Chemiewaffen vor.