Obama verkündet Frieden.
Kommentar:
Er hat wohl seinen dubiosen Nobelpreis noch nicht vergessen. Allerdings passt die Nachricht zum US-Drohneneinsatz, der weiter läuft wie gehabt.
siehe:
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22.12.2012
Die Waffenlobby lädt nach
Der Spiegel schaudert's beim Umgang der USA mit Waffen.
Kommentar:
Marc Pitzke schreibt, wie er es gerne hätt'. Ihm gelingt es nicht, in die Tiefe der US-amerikanischen Seele zu blicken, sondern bleibt bei wohlfeiler, linksliberaler Kritik aus deutscher Perspektive. Ein ganz persönliche Anekdote mag das Verhältnis zur Waffen beschreiben:
Kommentar:
Marc Pitzke schreibt, wie er es gerne hätt'. Ihm gelingt es nicht, in die Tiefe der US-amerikanischen Seele zu blicken, sondern bleibt bei wohlfeiler, linksliberaler Kritik aus deutscher Perspektive. Ein ganz persönliche Anekdote mag das Verhältnis zur Waffen beschreiben:
Ein US-amerikansicher Freund, eher linksintellektuell aus studentischem, weltoffenem Millieu, erzählte einmal folgendes: Er machte eine Party, plötzlich standen Männer vor dem Haus, und die hatten Glück, dass er sie nicht erschossen hat. Auf mein verwundertes Staunen, erklärte er, es seien zwar, wie sich herausstellte Polizisten gewesen, aber sie hätten sich ohne Nachfrage aufs Grundstück vor der Haustür begeben, und wenn einer ungebten seinen Grund betrete, hätte er das gottverdammt Recht, sie über den Haufen zu schießen. Meine Entgegnung, dass er vielleicht nur das Recht hätte, sie um das Verlassen seines Grundstücks aufzufordern, lößte bei ihm wiederum Verwunderung aus.
19.12.2012
16.12.2012
Der nette Nachbar mit dem Sturmgewehr
befremdliche Waffennormalität in den USA
Kommentar:
Hieß es Anfangs noch, der Attentäter habe mich Pistolen geschossen (Obama gegen den Waffenwahn), rückt jetzt das Sturmgewehr Bushmaster (Bushmaster in Wikipedia) in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Womit er wirklich geschossen hat, wird wohl erst in den kommenden Wochen offiziellen Status erhalten. Die US-Waffenlobby wird das aber kaum belasten. Ihre Verteidigung wird die alte bleiben: Schuld hat der Mensch, nicht die Waffe. Dass man einem seelisch kranken Kind keinen Zugang zu Feuerwaffen gibt, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dass man den Bürgern den Zugang zu Feuerwaffen ermöglicht, ist andererseits eine grundlegende Freiheitsidee in den USA. Das fundamentale Unverständnis der Bundesdeutschen solchen Bürgerrechten gegenüber wird den meisten US-Bürger fremd bleiben.
Kommentar:
Hieß es Anfangs noch, der Attentäter habe mich Pistolen geschossen (Obama gegen den Waffenwahn), rückt jetzt das Sturmgewehr Bushmaster (Bushmaster in Wikipedia) in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Womit er wirklich geschossen hat, wird wohl erst in den kommenden Wochen offiziellen Status erhalten. Die US-Waffenlobby wird das aber kaum belasten. Ihre Verteidigung wird die alte bleiben: Schuld hat der Mensch, nicht die Waffe. Dass man einem seelisch kranken Kind keinen Zugang zu Feuerwaffen gibt, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dass man den Bürgern den Zugang zu Feuerwaffen ermöglicht, ist andererseits eine grundlegende Freiheitsidee in den USA. Das fundamentale Unverständnis der Bundesdeutschen solchen Bürgerrechten gegenüber wird den meisten US-Bürger fremd bleiben.
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15.12.2012
Obama gegen den Waffenwahn
Das Massaker an der US-Grundschule soll helfen, Waffenkontrollen zu verschärfen.
Kommentar:
Die Waffen gehörten angeblich der Mutter des Jungen und waren keine Kriegswaffen, sondern recht normale Pistolen. Selbst mit einem schärferen Waffengesetz hätte kaum jemand in den USA einer Grundschullehrerin den Besitz verwehren können.
Die US-Waffenlobby wird sich leicht mit ihren Standardargumenten verteidigen können: Mit Waffen muss verantwortlich umgegangen werden, Waffen schützen gegebenenfalls vor solchen Taten, wenn sie in den richtigen Händen liegen, und es sind die Menschen, die töten, nicht die Waffen.
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Die Waffen gehörten angeblich der Mutter des Jungen und waren keine Kriegswaffen, sondern recht normale Pistolen. Selbst mit einem schärferen Waffengesetz hätte kaum jemand in den USA einer Grundschullehrerin den Besitz verwehren können.
Die US-Waffenlobby wird sich leicht mit ihren Standardargumenten verteidigen können: Mit Waffen muss verantwortlich umgegangen werden, Waffen schützen gegebenenfalls vor solchen Taten, wenn sie in den richtigen Händen liegen, und es sind die Menschen, die töten, nicht die Waffen.
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