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16.01.2013

Ein bisschen Krieg

Deutsche Kriegsbeteiligung ist weder Fisch noch Fleisch.

Was Frankreich in Mali wirklich will

Uran aus der Region


Kommentar:

Kurzgesagt, geht es um Uran aus Mali und seinen Nachbarländer,  das Frankreich weiterhin für seine Atomkraftwerke beziehen will. Drollig ist, dass das AKW-befreite Deutschland dafür an Frankreichs Seite streiten soll, und dass dies auch Grüne Bellizisten wie Trittin fordern. That's politics, stupid!

10.01.2013

Militär rüstet sich für Ansturm der Islamisten

Kämpfe in Mali

Karzai begehrt gegen die USA auf

Karzai sucht Gespräch mit Obama
"Zudem fordert Karzai weitere Militärhilfen, zum Beispiel Gerät für die afghanische Luftwaffe sowie Unterstützung bei der Sicherung der Grenze zu Pakistan. Karzai macht das Nachbarland für das Einsickern von Terroristen verantwortlich. Die USA sollten dabei helfen, dass diese erst gar nicht nach Afghanistan eindringen könnten.
[...]
"'Die (USA) wissen aber genau, dass sie schon aus eigenem Interesse ihre Truppenpräsenz in Afghanistan weit über 2014 hinaus aufrechterhalten müssen', sagt ein Regierungsberater (Afghanistans) SPIEGEL ONLINE."

Kommentar:

Karzai weiß nur zu gut, dass seine Tage als Afghanistans Präsident schnell gezählt sind, wenn die US-amerikanischen Truppen und ihre ausländischen Verbündeten, auch die deutsche Bundeswehr, abziehen. Die Taliban stehen in den Startlöchern, und auch wenn vielleicht die USA Afghanistan strategisch mehr brauchen als umgekehrt Afghanistan die USA, so brauchen doch Karzai und sei Gefolge die USA für ihr politisches - und schlimmstenfalls rein physisches - Überleben. Das Ende, das dem afghanischen Präsidenten Nadschibullah von Händen der Taliban wird ihnen Warnung sein.

siehe auch:
Des weiteren:
"Verärgert ist Karzai auch über die Kritik des Westens und allen voran der USA an der Korruption in Afghanistan. Vergangenen Monat erklärte er in einer Rede, die Korruption sei Afghanistan von den Amerikanern 'aufgezwungen worden' mit der Absicht, 'uns zu schwächen'."
Karzais Vorwürfe klingen doch sehr nach den Entschuldigungen im Euro-Raum. Schuld an der Korruption in Griechenland seien nicht die Griechen, sondern die EU-Helfer.

04.12.2012

USA planen mögliche Syrien-Intervention mit 75.000 Soldaten

Die syrische Regierung hat angeblich die Produktion des Kampfgases Sarin anlaufen lassen.

siehe auch:


zu Sarin siehe:

Kommentar:

Der angebliche Einsatz Chemischer Kampfmittel erinnert tatsächlich sehr stark an die niemals gefunden, kriegsgefährlich Massenvernichtungswaffen (Weapons of Mass Destruction), die den Angriff der USA auf den Irak fantasievoll herbeitrompeteten. Der feinfühlige Massenmedienbetrachter hat allen Grund, misstrauisch zu sein, wenn die Sturmgeschütze der Westlichen Welt wieder in solchen Tönen heulen.

Die USA haben nur eine Chance, ihre Sicht der Dinge durchzusetzen: Die syrische Regierung muss diese Chemiewaffen haben, in Position bringen und (zynischerweise) bestenfalls  tatsächlich einsetzen. Ob sie ihrerseits den USA diesen Gefallen machen, darf bezweifelt werden. Der Glaube, dass Syriens nicht freiwillig und bei unbeeinflussten Verstand solchen Kriegsgrund liefern würde, wäre nie ganz zu löschen.

Die einzige Armee, die Glaubhaft die Sicherung der Chemiewaffen in Syrien übernehmen könnte, wäre diejenige Russlands, alternativ diejenige Chinas. Aber solch ein Vorgehen würden die USA und ihre Verbündeten niemals akzeptieren, hieße es doch, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben oder schlimmeres. Die Russen würden zu viel Einfluss in der Region gewinnen, und die Chinese, nein, unmöglich!, mit der rüstungspotenten Regionalmacht würde über Nacht ein zweiter Welt-Sheriff neben den USA stehen. Stärker ließe sich die Weltmacht nicht schwächen.

Im Irak haben die USA einen großen Fehler begangen: Sie haben ihrer eigenen Propaganda geglaubt. Es wäre klüger gewesen, die zu findenden Massenvernichtungswaffen gleich selbst in der Invasionsarmee mitzuführen, um sie dann vor Ort zu "finden". Die Chance wurde verspielt, und ...
... wer einmal lügt, den glaubt man nicht,selbst wenn er nun die Wahrheit spricht.