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06.01.2013

Obama will Waffengesetze drastisch verschärfen

Amoklauf von Newtown als Auslöser
"Obama hatte allerdings auch klargestellt, dass er den zweiten Verfassungszusatz, der das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen festschreibt, nicht antasten wolle."

19.12.2012

UPDATE: Holmes's Father Is Anti-Fraud Scientist

Spekulationen über eine Beziehung zwischen den Libor-Banken-Skandal und dem Kino-Amoklauf im Sommer in den USA.

Kommentar:

Das ist das wahr Futter für die Verschwörungstheoretiker. Man hört sie schon: Der Amokläufer sollte eigentlich mittels Gedankenmanipulation seinen Vater als Zeugen im Libor-Skandal ermorden, aber etwas ist verdammt schief gelaufen. (Achtung, nicht ernst nehmen!)

UPDATE:

Noch ein kleiner Verschwörungsbonus, der den Kino-Amoklauf über den Batman-Film mit dem Amoklauf in der US-Grundschule in Sandy Hood / Newtown verbindet.


Obama unterstützt Verbot von Sturmgewehren

Verschärfung des Waffenrechts angepeilt.

18.12.2012

US-Finanzinvestor steigt bei Waffenhersteller aus

Nach dem Schulmassaker verliert Bushmaster den Investor Cerberus.

Kommentar:

Die Anleger wollen einen schwarze Zahl sehen. Das interessiert sie, keine Geschwafel von Humanität. So zumindest ist stets die Argumentation der Finanzindustrie. Dass Cerberus bei Bushmaster aussteigt, ist sicherlich auch eher in diesem Bereich zu suchen und nicht beim Amoklauf. Vermutlich ging man schon vorher davon aus, dass man die Waffenboom in den USA mitgenommen hat und jetzt wieder das Geschäftsfeld wechseln muss, oder in ein paar Monaten, wenn sich die Gemüter beruhigt haben, nimmt man still und heimlich das Ausstiegsversprechen zurück.

US-Senatoren wenden sich von Waffenlobby ab

Forderung nach strengerem Waffenrecht.

Siehe auch:




Kommentar:

Es handelt sich tatsächlich um mehr als einen Senator, nämlich um ganze zwei. Das hätte dem Spiegel aber seine Überschrift verdorben, die klingt, als liefen die Senatoren scharenweise über in das Lager der Waffengegner.


Kulturunterschied

Es ist wirklich zu bezweifeln, ob sich die Waffengegner gegen die große Waffenlobby und die Freiheitsideale in den USA durchsetzen werden. Wie einem Deutschen eine Forderung nach Schusswaffenbann leicht über die Lippen kommt, so ist's genau das Gegenteil in den USA. Waffenbesitz ist das Zeichen des freien Mannes, der Hof und Familie beschützen kann. Dieses grundlegene Bürgerrecht wird sich die Mehrheit der US-Bürger sich nehmen lassen wollen, auch wenn die Europäer ungläubig mit dem Kopf schütteln mögen über vermeintliche Wild-West-Mentalität und die meisten Politiker hierzulande selbstgerecht ein Stück weit empört und von Unseligkeit berührt sind. Das Gegenargument der Waffenlobby ist einfach zu mächtig: Eine Knarre in der Hand des rechten Mannes stoppt ein jeden Amoklauf.

16.12.2012

Der nette Nachbar mit dem Sturmgewehr

befremdliche Waffennormalität in den USA


Kommentar:

Hieß es Anfangs noch, der Attentäter habe mich Pistolen geschossen (Obama gegen den Waffenwahn), rückt jetzt das Sturmgewehr Bushmaster (Bushmaster in Wikipedia) in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Womit er wirklich geschossen hat, wird wohl erst in den kommenden Wochen offiziellen Status erhalten. Die US-Waffenlobby wird das aber kaum belasten. Ihre Verteidigung wird die alte bleiben: Schuld hat der Mensch, nicht die Waffe. Dass man einem seelisch kranken Kind keinen Zugang zu Feuerwaffen gibt, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dass man den Bürgern den Zugang zu Feuerwaffen ermöglicht, ist andererseits eine grundlegende Freiheitsidee in den USA. Das fundamentale Unverständnis der Bundesdeutschen solchen Bürgerrechten gegenüber wird den meisten US-Bürger fremd bleiben.

15.12.2012

Obama gegen den Waffenwahn

Das Massaker an der US-Grundschule soll helfen, Waffenkontrollen zu verschärfen.

Kommentar:

Die Waffen gehörten angeblich der Mutter des Jungen und waren keine Kriegswaffen, sondern recht normale Pistolen. Selbst mit einem schärferen Waffengesetz hätte kaum jemand in den USA einer Grundschullehrerin den Besitz verwehren können.

Die US-Waffenlobby wird sich leicht mit ihren Standardargumenten verteidigen können: Mit Waffen muss verantwortlich umgegangen werden, Waffen schützen gegebenenfalls vor solchen Taten, wenn sie in den richtigen Händen liegen, und es sind die Menschen, die töten, nicht die Waffen.